Viren
Hängen sich an vorhandene Programme und werden mit ihnen gestartet. Sie beschädigen Dateien oder bringen weiteren Schadcode mit. Der klassische Fall, und meist gut zu entfernen.
Werbefenster, die von allein aufgehen. Eine Startseite, die Sie nie eingestellt haben. Ein Rechner, der ohne Grund arbeitet. Das räume ich auf, und zwar unabhängig davon, was sich da eingenistet hat: Viren, Würmer, Trojaner, Ransomware, Spyware, Rootkits, Backdoors, Botnetz-Software oder eine ausgenutzte Sicherheitslücke. Danach zeige ich Ihnen, wie Sie sich davor schützen können.
Warum von außen geprüft wird: Ein Schädling, der läuft, kann sich vor dem laufenden System verstecken. Ich starte den Rechner deshalb von einem eigenen Medium und untersuche die Platte, während nichts davon aktiv ist. Erst dann ist das Ergebnis verlässlich.
Die Begriffe werden oft durcheinandergeworfen. Sie beschreiben aber unterschiedliche Dinge, und davon hängt ab, wonach ich suche und was danach zu tun ist.
Hängen sich an vorhandene Programme und werden mit ihnen gestartet. Sie beschädigen Dateien oder bringen weiteren Schadcode mit. Der klassische Fall, und meist gut zu entfernen.
Brauchen kein Wirtsprogramm: Sie kopieren sich selbst weiter, über das Netzwerk, USB-Sticks oder E-Mail-Anhänge. In einem Betrieb ist deshalb selten nur ein Rechner betroffen.
Geben sich als nützliches Programm aus und öffnen im Hintergrund die Tür für anderes. Der häufigste Weg ins System, weil ihn der Anwender selbst aufmacht.
Verschlüsselt Ihre Dateien und fordert Geld. Das Zurückrechnen gelingt niemandem, deshalb liegt der wirksame Teil davor. Genau dabei helfe ich Ihnen: mit einer Sicherung, an die der Schädling nicht herankommt.
Lesen mit, was Sie tippen und aufrufen, oder schieben Werbung dazwischen. Kommen meist über kostenlose Programme mit eingebauten Zusätzen. Ärgerlich, oft harmlos, gut zu beseitigen.
Nisten sich tief im System ein und verbergen sich vor dem laufenden Windows. Genau deshalb prüfe ich den Rechner von außen, während nichts davon aktiv ist.
Halten einen Zugang offen, über den jemand später wieder hereinkommt. Hier zählt nicht nur das Entfernen, sondern auch die Frage, welche Zugangsdaten gewechselt gehören.
Ihr Rechner arbeitet für jemand anderen mit, verschickt Werbemails oder rechnet fremde Aufgaben. Zu merken an Last und Netzverkehr, die sich nicht erklären lassen.
Kein Schädling, sondern der Weg hinein: eine Lücke in Windows oder einem Programm, die noch offen stand. Deshalb gehört zu jeder Säuberung, diese Lücken zu schließen.
Für einen Verschlüsselungstrojaner gibt es kein Reparaturwerkzeug, wohl aber einen wirksamen Schutz: Ihre Daten liegen an einem Ort, den der Schädling nicht erreicht. Wie das bei Ihnen am einfachsten geht, richte ich Ihnen ein.
Eine zweite Festplatte, die nur zum Sichern angesteckt wird, und danach wieder in den Schrank. Was nicht am Rechner hängt, kann auch nicht mitverschlüsselt werden. Ich richte das so ein, dass Sie es nicht vergessen können.
Ein Sicherungsserver, dessen Stände sich nachträglich nicht mehr ändern lassen, auch nicht von einem Schädling mit Administratorrechten. Wie das funktioniert, steht beim ZFS-Backup-Server.
Netzwerkverbindung kappen, damit sich nichts weiter ausbreitet und keine Daten mehr abfließen. Bei Verschlüsselung: Gerät sofort ausschalten.
Zuerst Ihre Daten in Sicherheit bringen, dann das System bereinigen. In dieser Reihenfolge, nie umgekehrt.
Updates, Virenschutz, Sicherung. Und ein kurzes Gespräch darüber, worüber es hereingekommen ist, das schützt besser als jedes Programm.
Bei einem tief sitzenden Befall, insbesondere wenn Zugangsdaten abgeflossen sein könnten oder Systemdateien verändert wurden, ist eine Neuinstallation die einzige Variante, bei der ich Ihnen guten Gewissens sagen kann, dass der Rechner wieder sauber ist.
Das klingt nach mehr Aufwand, ist es oft aber nicht: Ihre Daten werden übernommen, Ihre Programme wieder eingerichtet, und Sie haben danach ein System, dem Sie vertrauen können. Was in Ihrem Fall sinnvoll ist, entscheide ich nicht über Ihren Kopf hinweg, ich lege Ihnen beide Wege mit Zeit und Kosten daneben.
Das Gerät sofort vom Netz nehmen — Kabel ziehen, WLAN aus — und ausgeschaltet lassen. Damit läuft die Verschlüsselung nicht weiter und andere Geräte im Netz ziehen nicht nach. Danach rufen Sie an, bevor Sie irgendetwas zahlen. Ich sehe nach, was verschlüsselt ist, ob eine Sicherung sauber geblieben ist und wie der Weg zurück aussieht.
Ein Schädling, der läuft, kann sich vor dem laufenden System verstecken. Ich starte den Rechner deshalb von einem eigenen Medium und untersuche die Platte, während nichts davon aktiv ist. Was dabei zum Vorschein kommt, findet ein Scanner im laufenden Betrieb oft nicht.
Meistens nicht. Ich räume auf, gehe Autostart, geplante Aufgaben und Dienste durch, bereinige die Browser und ziehe die Sicherheitsupdates nach. Nur wenn das System so tief verändert ist, dass ich für die Sauberkeit nicht mehr geradestehen kann, rate ich zur Neuinstallation — und sage Ihnen, warum.
Werbefenster, die von allein aufgehen. Eine Startseite, die Sie nie eingestellt haben. Ein Rechner, der ohne Grund arbeitet oder plötzlich zäh läuft. Manches arbeitet aber bewusst unauffällig — wenn Sie einen Verdacht haben, lohnt sich die Prüfung auch ohne sichtbares Zeichen.
Einige ja. Welche das sind, hängt davon ab, was der Schädling konnte und worauf er Zugriff hatte. Wir gehen das gemeinsam durch, statt vorsorglich alles zu wechseln — das führt erfahrungsgemäß nur dazu, dass es niemand zu Ende bringt.
Bei verschlüsselten Dateien gilt: Gerät aus und anrufen. Bei allem anderen genügt ein Termin, auch per Fernwartung, wenn der Rechner noch bedienbar ist.